Beim Trailrunning neue Wege erkunden

Beim Trailrunning neue Wege erkunden Nov 3, 2020

Beim Trailrunning neue Wege erkunden

Beim Laufen ist, so wie sonst im Leben auch, Abwechslung gefragt. Wer gerne und oft joggt, sollte sich neue Wege suchen. Diese können durchaus im Wald oder auf Feldern und Hügeln liegen. Der Lauf durch die Berge peppt das tagtäglich gleiche Lauftraining auf. Dabei geht es statt der Straße entlang, über Stock und Stein. Beim Trailrunning ist der Körper des Sportlers deutlich mehr gefordert, als beim handelsüblichen Jogging. Das bringt Abwechslung in den Sport und deutlich mehr Fitness. Immerhin ist diese Form des Laufens anspruchsvoller für Körper und Geist. Das liegt am unebenen Gelände, das mehr Muskeln fordert und geistige Aufmerksamkeit notwendig macht.

Herausforderung für Geist und Körper

Das Gehirn muss vorausschauend agieren. Es gilt genau abzuschätzen, wo und wie man den nächsten Schritt setzt. Wer dem Trailrunning nicht genug Aufmerksamkeit schenkt, kann sich also sehr schnell verletzen. Mit wenig Erfahrung sollte das Trailrunning langsam angehen. Ein wenig Training zuvor kann nicht schaden. So verhindert man ein Umknicken und Verletzungen in den ersten Läufen. Das Training kann über das Balancieren auf einem zuvor zusammengerollten Handtuch passieren, oder durch den Ein-Bein-Stand. So bekommt der Trailrunner ein erstes Gefühl dafür, worauf es beim Laufen durch die Berge und Wälder ankommt. Schließlich sucht man beim Trailrunning asphaltierte Wege umsonst. Zahlreiche Stolperfallen, wie Wurzeln oder Steine erschweren das Laufen und das ist gut so. Das fordert auch das Gehirn des Läufers und das ununterbrochen.

Die Bezeichnung Trailrunning kommt natürlich aus den USA. Im Prinzip beschreibt sie etwas, was es schon lange gibt. Der klassische Waldlauf existiert schließlich schon seit einigen Jahrzehnten. Doch der neue Trend befeuert natürlich auch die Industrie. Unter dem Namen lassen sich zahlreiche Produkte gut verkaufen. Das wichtigste Utensil für Trailrunner ist vor allem zu Beginn natürlich der richtige Schuh. Dieser zeichnet sich durch ein gröberes Profil als beim Joggen aus. Man könnte das Verhältnis von Laufschuhen zu Trailrunning-Schuhen mit dem Verhältnis von Rennreifen zu Mountainbike-Reifen vergleichen.

Gute Schuhe müssen sein

Für einen durchschnittlichen Trailrunner reichen Schuhe mit einer Profiltiefe bis zu sechs Millimeter. Geht es zu einem Hindernis- oder Matchlauf, dann darf es schon eine größere Profiltiefe sein. Doch Vorsicht, ein tiefes Profil bedeutet nicht automatisch mehr Halt. Gerade bei rutschigen Steinen bemerkt man sehr schnell die fehlende Bodenkontaktfläche dieser Schuhe. Daher sollte man seinen Einstieg ins Trailrunning vorsichtig gestalten und sich erst einmal vorsichtig an die Herausforderungen herantasten. Die Schuhe werden beim Trailrunning stärker belastet, als beim klassischen Laufen. Das bedeutet, dass der Verschleiß auch höher ist. Das gilt vor allem für die Sohle, denn der Abrieb ist durch weniger Fläche höher.

Gute Schuhe müssen sein
Gute Schuhe müssen sein

Grundsätzlich kann man auch mit Laufschuhen durch den Wald laufen. Doch hier ist Vorsicht geboten, vor allem für Anfänger. Wer jedoch einen Eindruck vom Trailrunning gewinnen möchte, kann diesen Versuch gerne auf einer bekannten Strecke wagen. Ist die Strecke jedoch anspruchsvoll, sollten es Schuhe mit tieferem Profil sein. Erst wenn die ersten Versuche erfolgreich absolviert sind, kann man daran denken Bergwege oder Trails zu laufen. Dazu benötigt man dann aber auch die entsprechende Ausrüstung.