Der Gelita Trail Marathon 2020 überzeugte auf ganzer Linie

Der Gelita Trail Marathon 2020 überzeugte auf ganzer Linie Nov 17, 2020

Der Gelita Trail Marathon 2020 überzeugte auf ganzer Linie

Beim Gelita Trail Marathon 2020 war die nationale Trainrunning-Spitze in Heidelberg an den Start gegangen. Die Bedingungen waren ideal, als der Vorjahressieger Nikki Johnstone, gemeinsam mit den Trail-Spezialisten Pierre Emmanuel Alexandre und Markus Mingo, sowie der Debütantin Merle Brunnée das Publikum begeisterte. Ideales Laufwetter, Sonnenschein und 17 Grad Temperatur brachten 500 Teilnehmer an den Start. Sie nahmen den nun zum zweiten Mal ausgetragenen Salomon Long Distance Trail, der rund um Heidelberg stattfindet, in Angriff.

Dies gelang dem Titelverteidiger Nikki Johnstone am besten. Er lief die 50 Kilometer in einer Zeit von 3:45:57. Der in Düsseldorf lebende Schotte war auch dieses Jahr nicht zu bezwingen. Er setzte sich auf der Strecke, die auch durch das Naturschutzgebiet Felsenmeer führt, durch. Platz zwei belegte Michael Chalupsky von engelhorn sports Team, vor Matthias Krah von compress-ON. Sie liefen Zeiten von 4:12:51 und 4:14:28. Eine große Überraschung gab es bei den Damen. Dort setzte sich die Heidelbergerin Joanna Zukowska-Kasprszyk mit einer Zeit von 5:25:18 durch. Sie gewann den Trail mit insgesamt 2.000 Höhenmetern, vor Pia Winkelblech vom Team UltraSports, die eine Zeit von 5:31:07 lief. Jasmin Volz vom Team TV Rheinau 1893 wurde mit einer Zeit von 5:59:31 Dritte.

Die 42 Kilometer lange Strecke des Gelita Marathon Trails gewann Markus Mingo von XC-Run mit einer Zeit von 3:11:24. Dahinter reihten sich Philipp Zewe (3:17:40) und Marius Klein (3:32:32) ein. Bei den Damen holte sich die Debütantin Merle Brunnée aus Heidelberg in 3:35:11 den Sieg. Sie gewann vor Eszter Varga (3:52:49) und Isabelle Schöffl (4:31:12). Den 30 Kilometer langen engelhorn sports Half Trail holten sich Pierre Emmanuel Alexandre bei den Herren in 2:09:20 und Tinka Uphoff 2:35:09 bei den Damen.

Premiere am Samstag mit dem Prolog

Der Prolog fand bereits am Samstagabend im Heidelberger Stadtwald statt. Von der Himmelsleiter hinauf zum Königstuhl und wieder zurück führte die Strecke auf dem Molkenkurweg ins Ziel. Eine Stirnlampe war dabei für jeden Teilnehmer Pflicht, schließlich fand die Veranstaltung bereits in der Dämmerung statt. Pierre Emmanuel Alexandre gewann bei den Herren, Pauline Becker bei den Damen. Simão Albuquerque und Emil Leibrock schafften es bei den Herren und Sylvie Müller und Beatrice Casati bei den Damen standen ebenfalls noch auf dem Siegertreppchen.

Premiere am Samstag mit dem Prolog
Premiere am Samstag mit dem Prolog

Die Veranstalter waren mit der Premiere zufrieden. Sie bezeichneten die Strecke als kurz, aber anstrengend und technisch anspruchsvoll. Die Himmelsleiter in das Licht der Stirnlampen von rund 250 Läufern zu sehen, war beinahe schon magisch, schwärmten sie. Damit nicht genug bezeichneten sie auch die Hauptveranstaltung am Sonntag in der Altstadt von Heidelberg als vollen Erfolg. Alle Vorschriften wurden sehr diszipliniert umgesetzt. Die Trails stellten unter Beweis, dass solche Veranstaltungen auch in schwierigen Zeiten gut umgesetzt werden können. Für viele Läufer war es überhaupt erst der erste Wettkampf dieses Jahres. Die Umsetzung erst möglich gemacht haben zahlreiche Helfer auf der Strecke und im Start- und Zielbereich. Ihnen gilt der ganze Dank der Veranstalter und Zuschauer.