Die besten Schweitzer Trails im Winter, Teil 1

Die besten Schweitzer Trails im Winter, Teil 1 Jan 4, 2021

Die besten Schweitzer Trails im Winter, Teil 1

Der Winter ist nicht unbedingt ein Hindernis für Mountainbiker. Selbst in der kalten Jahreszeit finden sich einige Abfahren, die nicht von Schnee bedeckt sind und tolle Abfahren ermöglichen. Dazu benötigt es nicht immer eine warme Schneekleidung. Mit ein wenig Glück können Mountainbiker im Winter menschenleere Trails in ungewohnter Umgebung genießen. Schließlich bietet die Landschaft dann ungewohnte Ein- und Ausblicke.

Wo im Frühling und im Sommer das Grün überwiegt, zeigt sich in der kalten Jahreszeit eine karge Vegetation. Die richtigen Routen findet man auf den Karten, für eine Überprüfung der Lage empfiehlt sich ein Blick auf eine der zahlreichen Webcams. Damit der Trail auch im Winter zum Vergnügen wird, gilt es einige Tipps zu beachten.

Die Wetterbedingungen erfordern Vorsorge

Natürlich bleibt der Schnee in sonnigen Abhängen deutlich kürzer liegen, als im Schatten. Das können Mountainbiker für sich nutzen. Dort trocknet die Strecke schneller auf und ist damit wieder einsatzbereit. Die Kälte macht den Fahrern natürlich auch dann immer noch zu schaffen. Doch auch hier gibt es ein gutes Gegenmittel. Der Trail sollte so ausgesucht werden, dass er nicht nur aus einer einzigen Abfahrt, sondern aus zahlreichen Anstiegen und Abfahrten besteht. Das stellt sicher, dass man sich zwischendurch aufgrund der Anstrengung immer wieder aufwärmen kann. Natürlich befreit einen das nicht von der richtigen Kleidung.

Diese sollte immer entsprechend verfügbar sein. Das Zwiebelprinzip ist hier so wichtig, wie nie zuvor. Eine Kleidungsschicht über der nächsten getragen, macht flexibel. So kann man bei starken Anstiegen Kleidung ausziehen und bei den Abfahrten wieder anziehen. Sicherheit ist nicht nur bei der Kleidung, sondern generell ein Thema. Im Winter wird es schneller dunkel, entsprechen müssen Mountainbiker vorsorgen. Stirnlampen machen die Nacht zum Tag und Helfen in der Dämmerung den richtigen Weg zu finden. In der Schweiz finden sich zahlreiche winterfeste Trails, die Mountainbikern auch in der kalten Jahreszeit erlauben, ihren Hobbys zu frönen. Die folgenden Trails sind sehr zu empfehlen.

Tolle Landschaften, anspruchsvolle Trails

Im Tessin findet man im Dorf Arcegno mehrere Single-Trails. Dies führen ins Tal, und zwar nach Losone oder zum Lago Maggiore. Dagegen spricht, dass man keine Möglichkeit hat mit einem Bus hinaufzufahren. Hier ist Muskelkraft angesagt. Doch der Anstieg der rund 200 Höhenmeter ist genau jenes Aufwärmen, das man im Winter auf einem Trail ohnehin benötigt. Danach folgt die Belohnung, es geht steil bergab und das auf einer durchwegs ruppigen Piste. Der Anstieg in Kombination mit mehreren Optionen für die Abfahrt macht diesen Trail für rund einen halben Tag lang zu einer Empfehlung.

Auf dem Weg von Zürich nach Chur sieht man nach Sargans eine markante Felswand. Dort oben befindet sich der Regitzerspitz. Hier herrscht ein warmes Mirko Klima, deshalb ist die Abfahrt von dort oben meistens schneefrei. Allerdings muss man den Weg hinauf an der Nordseite nehmen. Dort liegt allerdings regelmäßig Schnee. Die Aussicht ist fantastisch, das gilt auch für den Single-Trail hinunter nach Fläsch. Hier kommen die Sportler voll auf ihre Kosten.