Keine Pause mit dem Trailrunning in der kalten Jahreszeit

Keine Pause mit dem Trailrunning in der kalten Jahreszeit Jan 1, 2021

Keine Pause mit dem Trailrunning in der kalten Jahreszeit

Trailrunning hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Sportart entwickelt. Doch in unseren Breitengraden spielt der Winter nicht immer mit, bzw. verleitet er viele Sportbegeisterte eine lange Pause einzulegen. Das muss nicht sein. Trailrunning ist auch im Winter möglich und kann Spaß machen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man einige Dinge beachtet. Die kalte Jahreszeit fordert schließlich ihren Tribut. Mit der richtigen Ausrüstung und der richtigen Kleidung kann man seinem sportlichen Hobby auch in der nassen und kalten Jahreszeit frönen. Die folgenden Punkte sind wichtig, damit das Laufen auch im Winter erfolgreich ist.

Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist natürlich der Schuh. Die richtige Wahl ist nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter entscheidend. Hier allerdings ganz besonders, schließlich sind die rutschigen und eisigen Strecken eine besondere Herausforderung. Damit die Läufer nach jedem Trailrunning wieder gesund nach Hause kommen, müssen sie besonders auf geeignete Schuhe achten. Diese sollten grobstollig sein, um beim Laufen so viel Halt wie nur möglich zu bieten. Die Membran der Schuhe sollte mindestens wasserabweisend, idealerweise aber wasserdicht sein. Bei diesen niedrigen Temperaturen zu laufen ist alles andere als ein Vergnügen. Läuft man auf vereisten Wegen, dann sollten die Schuhe unbedingt über Spikes verfügen. Die Verletzungsgefahr steigt schließlich bei einem nassen, oder rutschigen Untergrund massiv an, hier ergibt es keinen Sinn bei den Schuhen zu sparen. Mit der richtigen Ausrüstung ist man in Folge für jedes Wetter gut gerüstet.

Die richtige Kleidung schützt vor der Kälte

Das gilt natürlich auf für die Kleidung. Im Winter hat sich das sogenannte Zwiebelprinzip schon oft bewährt. Dieses folgt dem Prinzip, das man von dem Gemüse kennt. Die Kleidung sollte in Schichten getragen und kann so ideal den Bedingungen angepasst werden. Dabei muss es nicht immer eine vollständig neue Ausstattung sein. Die Ergänzung der eigenen Laufkleidung genügt meistens schon. Diese sollte auf jeden Fall ein Funktionsshirt umfassen. Darüber trägt man ein langärmliges Shirt und eine Jacke. Diese ist entweder Wind- und wasserdicht, oder man packt zusätzlich noch eine entsprechende Regenjacke in seinen Rucksack mit ein. Dort hat auch die Verpflegung ihren Platz. Diese umfasst nicht nur einige Riegel als „Notfallnahrung“, sondern vor allem auch die Getränke. Entgegen dem landläufigen Glauben verliert der Läufer natürlich auch im Winter Flüssigkeit. Darüber hinaus nimmt der Körper in der kalten Jahreszeit weniger Feuchtigkeit über die Atmung auf. Die Luft ist schließlich im Winter sehr trocken. Die Kälte zehrt den Körper aus. Sind die Laufhosen nicht mehr warm genug, können Trailrunner auch noch eine weitere Hose über die Tights anziehen. Damit ist die Ausrüstung schon einmal auf einem guten Weg ihren Zweck zu erfüllen.

Die richtige Kleidung schützt vor der Kälte
Die richtige Kleidung schützt vor der Kälte

Ein weiteres Hindernis im Winter ist die schlechte Sicht. Diese wird nicht nur durch weniger Sonne und Nebel getrübt, sondern auch durch die immer kürzer werdenden Tage. Eine gute Stirnlampe gehört daher unbedingt zur Ausrüstung dazu. Sie stellt sicher, dass man auch bei schlechten Sichtverhältnissen seinen Weg findet. Wer jetzt noch auf die Intensität seines Trainings achtet, hat bereits vieles richtig gemacht. Im Winter geht es nur darum seine Kondition zu halten. Die Jagd nach Rekorden sollte man tunlichst unterlassen. So wird das Trailrunning auch im Winter möglich.